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Rutschhemmung und Rutschsicherheit nach DIN 51097 und DIN 51130

Rutschsicherheit und Rutschhemmung nach DIN 51130 und 51097

Warum Rutschhemmung am Arbeitsplatz wichtig ist

Die Rutschhemmung ist ein wichtiger Faktor für die Sicherheit am Arbeitsplatz und in öffentlichen Einrichtungen. Unfälle durch Stolpern, Rutschen und Stürzen gehören weiterhin zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfälle in Deutschland.

Besonders in Industrie, Produktion, Werkstätten, Gastronomie und anderen Arbeitsbereichen mit Feuchtigkeit oder öligen Böden ist die richtige Rutschsicherheit entscheidend, um Arbeitsunfälle zu reduzieren und sichere Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Was bedeutet DIN 51130?

Die DIN 51130 definiert die Rutschhemmung von Bodenbelägen und Arbeitsplatzmatten in gewerblichen und industriellen Arbeitsbereichen. Die Norm bewertet, wie rutschhemmend ein Bodenbelag oder eine Arbeitsplatzmatte unter bestimmten Bedingungen ist.

Die Einstufung erfolgt über sogenannte Rutschhemmungsklassen von R9 bis R13:

  • R9 = geringe Rutschhemmung
  • R10 = normale Rutschhemmung
  • R11 = erhöhte Rutschhemmung
  • R12 = hohe Rutschhemmung
  • R13 = sehr hohe Rutschhemmung

Je höher die Klasse, desto besser eignet sich der Bodenbelag oder die Matte für anspruchsvolle Arbeitsumgebungen.

Was bedeutet DIN 51097?

Die DIN 51097 gilt für nassbelastete Barfußbereiche wie:

  • Schwimmbäder,
  • Duschen,
  • Umkleideräume,
  • und Wellnessbereiche.

Diese Norm bewertet die Rutschhemmung von Bodenbelägen in Bereichen, in denen Personen barfuß laufen und Feuchtigkeit dauerhaft vorhanden ist.

Die Klassifizierung erfolgt in die Gruppen:

  • A
  • B
  • C

Je höher die Klasse, desto höher die Rutschhemmung in nassbelasteten Barfußbereichen.

Welche Rutschhemmungsklasse eignet sich für welche Arbeitsumgebung?

Die Wahl der richtigen Rutschhemmung hängt stark von der jeweiligen Arbeitsumgebung ab. Entscheidend sind unter anderem:

  • Feuchtigkeit,
  • Ölbelastung,
  • Reinigungsanforderungen,
  • sowie die Beanspruchung des Bodens.

In öligen oder nassen Arbeitsbereichen werden häufig Arbeitsplatzmatten mit höherer Rutschhemmung eingesetzt.

Wie helfen Antirutschmatten bei der Arbeitssicherheit?

Antirutschmatten helfen dabei, Rutschrisiken in Industrie, Werkstätten und anderen Arbeitsbereichen zu reduzieren. Besonders auf glatten, feuchten oder öligen Böden tragen rutschhemmende Arbeitsplatzmatten zur Arbeitssicherheit bei.

Je nach Arbeitsumgebung stehen unterschiedliche Lösungen für:

  • trockene Bereiche,
  • nasse Arbeitsbereiche,
  • ölbelastete Umgebungen,
  • oder stark beanspruchte Industrieflächen
    zur Verfügung.

Welche Bodenlösungen eignen sich für Industrie und Gewerbe?

Für unterschiedliche Arbeitsumgebungen werden verschiedene Bodenlösungen eingesetzt. Während einige Arbeitsbereiche besonders hohe Rutschhemmung benötigen, stehen in anderen Bereichen zusätzlich Ergonomie, Drainage oder Chemikalienbeständigkeit im Fokus.

Neben klassischen Antirutschmatten kommen häufig auch:

  • Arbeitsplatzmatten,
  • Anti-Ermüdungsmatten,
  • sowie spezielle Bodenbeläge für Industrie und Gewerbe
    zum Einsatz.

Fazit

Die DIN 51130 und DIN 51097 helfen Unternehmen dabei, geeignete Bodenbeläge und Arbeitsplatzmatten für unterschiedliche Arbeitsumgebungen auszuwählen. Die richtige Rutschhemmung trägt dazu bei, Arbeitsunfälle zu reduzieren und sichere Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Besonders in Industrie, Produktion, Werkstätten und anderen anspruchsvollen Arbeitsbereichen spielen Antirutschmatten und rutschhemmende Arbeitsplatzmatten eine wichtige Rolle für die Arbeitssicherheit.

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